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Was die Sprache verrät

Unsere Sprache bewegt sich mitunter unterhalb unsere Aufmerksamkeitsschwelle. Wir formulieren nicht bewusst und konzentriert, sondern sagen, was uns im Kopf herumgeht oder uns bewegt. Dabei verwenden wir Begriffe, die etwas über unseren emotionalen Zustand aussagen.

So steht am Anfang dieses Satzes die Kombination „mitunter unterhalb“. Warum diese auffällige Kombination mit der Präposition „unter“? Oder der Ausdruck „etwas geht uns im Kopf herum“. Das bedeutet offenbar etwas anderes, als dass man lediglich über etwas nachdenkt.

Ich unterteile diese Hinweise in der Sprache in folgende Kategorien:

Unter Organprache verstehe ich Ausdrücke wie „etwas auf dem Magen liegen“, „an die Nieren gehen“ oder auch „im Kopf herumgehen“. Ambiguitäten sind sprachliche Mehrdeutigkeiten, wie zum Beispiel „sechs / sex“. Sie kommen in jeder Sprache vor. In bestimmten Situationen können sie unbewusst verwendet werden, um etwas anderes zu sagen, als das, was man vordergründig sagt. In der Körpersprache geht es mir um den unbewussten Einsatz unseres Körpers im Kontakt mit anderen Menschen und deren unbewusste Haltung.

Sie können lernen, das unterschwellig „Gesagte“ im Zusammenhang mit microexpressions zu nutzen, um mehr über sich und Ihren Gesprächspartner zu erfahren.